Scheidenpilz
Ursache, Anzeichen und Behandlung

Die Ursache

Pilze „holt man sich nicht“, Pilze hat man. Der Hefepilz Candida albicans ist zunächst nur einer von vielen Mikroorganismen, die auf unserer Haut, im Mund, in der Scheide und im Darm-Trakt in einem „gesunden“ Gleichgewicht mit anderen Keimen existieren. Wird dieses Gleichgewicht gestört, nehmen die Pilze überhand und eine Pilzinfektion kann die Folge sein.

Typische Anzeichen

Typisch für eine Pilzinfektion sind Juckreiz, Brennen und Rötung, vor allem im äußeren Intimbereich und im Scheideneingang. Dazu kommt häufig ein vermehrter weißgelblicher, bröckeliger Scheidenausfluss. Eine Pilzinfektion ist zwar sehr lästig, aber dennoch meistens harmlos und kann gut mit Arzneimitteln behandelt werden. Bleibt die Infektion unbehandelt, können die Beschwerden allerdings sehr stark zunehmen. Wenn Sie diese Anzeichen zum ersten Mal bei sich bemerken, sollten Sie auf jeden Fall eine Frauenärztin / einen Frauenarzt aufsuchen. In der Schwangerschaft sollten Sie mit allen Beschwerden zum Arzt gehen.

Die schnelle Behandlung

Da sich der Pilz häufig sowohl in der Scheide (Vagina) als auch im äußeren Intimbereich (Vulva) ansiedelt, empfiehlt sich die Behandlung mit Vaginalzäpfchen für „innen“ und Creme für „außen“.

Pilzinfektionen lassen sich gut mit Antimykotika (Arzneimittel gegen Pilze) behandeln. Der am häufigsten eingesetzte Wirkstoff ist Clotrimazol, in Form von Vaginalzäpfchen, Vaginaltabletten und Creme als rezeptfreie 3-Tagestherapie bzw. als verschreibungspflichtige 6-Tagestherapie. Besonders schnell und bequem ist die 1-Tages-Therapie mit 500 mg Clotrimazol, z.B. in Form eines Creme bildenden Vaginalzäpfchens (Cremolum®) in Vagisan® Myko Kombi (rezeptfrei). Die Kombipackung enthält außerdem eine Tube mit Creme für eine Woche zur Anwendung im äußeren Intimbereich.

Vagisan Myko Kombi

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