Scheidentrockenheit

… ein Thema, das fast jede zweite Frau betrifft, nicht nur in den Wechseljahren!

In den Wechseljahren ist die Trockenheit im Intimbereich – „innen“ (in der Vagina) und „außen“ (an der Vulva) – durch eine abnehmende Produktion von weiblichen Sexualhormonen bedingt (u. a. Östrogene). In der Scheide wird weniger Scheidenflüssigkeit produziert, die Haut wird dünner und verletzlicher. Es handelt sich um ganz normale Vorgänge, die dennoch erhebliche Beschwerden mit sich bringen können.

Das Beschwerdebild der Scheidentrockenheit kennen jedoch auch schon jüngere Frauen, z. B. nach Operationen an der Gebärmutter oder an den Eierstöcken, während der Schwangerschaft und in der Stillzeit, unter der Einnahme der „Pille”. Ebenso können Chemotherapie, Bestrahlung und Medikamente im Zusammenhang mit der Krebsbehandlung Scheidentrockenheit als Nebenwirkung mit sich bringen.

Beschwerden durch Scheidentrockenheit können die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Das Empfinden von Trockenheit wird häufig begleitet von weiteren Beschwerden, wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen im Bereich der Scheide, des Scheideneingangs und im äußeren Intimbereich. Vielfach ist durch diese Beschwerden auch der Intimverkehr schmerzhaft.

Zur Linderung der Beschwerden bei Scheidentrockenheit werden häufig hormonhaltige Vaginalcremes oder –zäpfchen eingesetzt. Sie sind rezeptpflichtig. Für Frauen, die keine Hormone anwenden wollen oder dürfen, ist die Anwendung von hormonfreien Präparaten eine Alternative (frei verkäuflich in Ihrer Apotheke, z. B. Vagisan FeuchtCreme oder Vagisan FeuchtCreme Kombi).

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